Jomo Kenyatta ist auf jedem Geldschein abgedruckt. Außerdem ist die nach dem ersten Präsidenten Kenias benannte Kenyatta Avenue die einzige Straße, in der die Autofahrer an einer roten Ampel halten. Außer nachts oder wenn von links und rechts keiner kommt.
Kibera, mit etwa einer Million Einwohnern der größte Slum Afrikas, war der bisher wohl spannendste und bewegendste Programmpunkt unserer Reise.
Leergut ist in Kenia kein besonders großes Thema. Flaschen im Supermarkt zu kaufen und so etwas wie einen Pfandbon zu bekommen, ist eine Herkulesaufgabe. Wir sind dann wieder auf Dosen umgestiegen.
Matatus sind in Abwesenheit von einem offiziellen öffentlichen Nahverkehr die einzige Möglichkeit günstig und mehr oder weniger schnell durch Nairobi zu kommen. Jeder Fahrer beklebt und bemalt sein Heiligtum übrigens so wie er will. Besonders beliebt: Manchester United, Barack Obama, Osama bin Laden und der Stalingrad Shuttle.
Nationalparks gibt es in Kenia äußerst zahlreich. Wir besuchten gleich am zweiten Tag in Nairobi den nächstgelegenen Park und konnten gleich vier der fünf „Big Five“ mit der Kamera einfangen.
Orphan’s Homes, Waisenhäuser, haben wir in dieser Woche einige besucht. Viele Orden und NGOs betreiben Häuser für Waisen, die meist an einen Schulkomplex angeschlossen sind.